Früh um 6 Uhr auf dem Chengdu Tianfu Flughafen gelandet. Im Flugzeug hatte ich einen sehr netten Chinesen in meinem Alter kennengelernt, der mir durch die Visa-Kontrolle geholfen hat. In China sprechen fast nur die jungen Menschen Englisch.
Es gibt viele von diesen riesigen Wohnanlagen: ein Bereich ist mit Stacheldraht umzäunt, es gibt Eingänge, an denen entweder das Gesicht oder ein Chip gescannt wird. Immer wieder betonen Leute, dass China ein sicheres Land ist. Und das stimmt. Wegen den Kammeras fühle ich mich abends überall sicher und kann mein Gepäck am Bahnhof unbeaufsichtigt lassen, während ich einkaufen gehe. Das erste Mal Busfahren war schlimm: Ich habe bei 38 Grad an einer Haltestelle gewartet und mich wie im Zoo gefühlt. In China gibt es kaum Ausländer (Ich habe mehrere Leute kennengelernt, die mir gesagt haben ich sei der erste Ausländer, den sie in ihrem Leben sehen). Dann kam der Bus und ich habe zum ersten Mal versucht mit einem Fremden in China zu reden. Das Problem war, dass niemand Englisch konnte. Ohne Leqi hätte ich es am Ende auch nicht geschafft den QR Code für den Bus zu bekommen.Bahn fahren war danach einfach. Wenn in der App ein QR Code für Busse eingerichtet ist, kann man auch einen für die Metro erstellen. Der wird gescannt, nachdem man am Eingang durch einen Security-Check mit Gepäck- und Körperkontrolle gekommen ist. Die App bucht beim verlassen der Metro automatisch so viel ab, wie man gefahren ist.
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